Der Wahlkampf hat begonnen. SPD-Kandidaten üben sich im Klinkenputzen.
Zur Zeit sind einige Personen netter als sonst. Sie grüßen, geben einem die Hand, der Gehsteig wird pünktlich geräumt, die Äste, die sonst den Gehsteig einengen, werden zurückgeschnitten, die Gehsteige werden nicht mehr als Firmenabstellplätze belegt.
Der Grund ist die Kommunalwahl im März 2008.
Ich werde daran erinnert als 2 Kandidaten der SPD am 2. Weihnachtsfeiertag an der Haustüre klingeln. Nein, es waren die Kandidaten, nicht die Sternsinger. Trotzdem zeige ich ihnen meine Krippe und meine Integrationsecke. Ich habe nämlich eine peruanische Minikrippe geschenkt bekommen und sie fast gleichrangig neben der heiligen Familie aufgestellt. Gegen die Unbilden der Witterung habe ich sie allerdings nicht so toll geschützt. Sie müssen sich gegen eine Felswand drücken, während die heilige Familie doch noch so eine Art windigen Stall bekommen hat.
Nicht berücksichtigt habe ich allerdings in meiner Krippe die armen Garchinger Spätaussiedler. Das sind die Garchinger Bauern, denen jetzt erst jetzt einfällt, ihren Restbauernhof an den Schleißheimer Kanal auszusiedeln.
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