Samstag, 17. Juli 2010

Quartal3/2010

170710
Negativeinrichtungen für Münchner Nordgemeinden
Es geht nicht immer gut:
Der Autobahnsüdring wird wieder mal nicht weiter verfolgt, die so notwendige Entlastung der Ostumgehung kommt nicht in die Gänge.

München plant Windräder zwischen dem Müllberg und Garching.

Negatives für die Univeritätsstadt:
Die Lokalredaktion der SZ zieht an den Stammsitz. Die SZ wird auf die Metropolregion München ausgerichtet. Eine der Begründungen lautet: Die Garchinger Studenten wohnen in Müchen.
Eine Unterstützungh der SZ findet Garching also bei der SZ nicht, wenn Garching die Universitätsstadt Garching beleben will.

Dienstag, 22. Juni 2010

Quartal2/2010 Garchinger Probleme

Kaum hat sich die Streiterei um das WHG etwas gelegt, geht es wieder los mit den Ortsmagazin "Mein Garching". Die Garchinger SPD stützt sich in ihren Argumenten auf ein Gutachten des bayrischen Innenministeriums, das seit einigen Monaten vorliegt.
Mehr Bürgerbeteiligung ist das Ziel, die Bürger um Ideen für den Ortspark vor den Isarauen zu bitten. Sinn macht der Ortspark nur, wenn er an die Ortsmitte angeschlossen ist. Da stehen offensichtlich schwierige Grundstücksverhandlungen an.
Die Universitätsstadt Garching mit Leben zu füllen, hat Frau Gabor als ihr Ziel ausgegeben. Der von Zeppelin geplante Wissenspark könnte diesem Ziel wie eine Kinderuniversität, die in diesem Sommersemester erstmals auf dem Campus der TU beginnt, förderlich sein. Schwierig dürfte es jedoch sein, den Stadtrat zu finanziellen Leistungen, wie es Zeppelin sich wünscht, zu bringen. Vorteilhaft könnte dagegen sein, dass das Hanflabyrinth zumachen musste, so schade das für Garching ist, aber ein Zeppelin Wissenspark könnte vielleicht die zur Rentabiltät nötige Besucherzahl erreichen. Hochschulpfarrer Hepp hat wieder ein neues Instrument erfunden, Wissenschaft und Gemeinde miteinander über Wissenschaft und Religion ins Gespräch zu bringen mit seiner neuen Kombination: "Gebet und Gespräch mit der Wissenschaft".

Samstag, 17. April 2010

Auf dem Weg zur Universitätsstadt

Schon wieder hat Garching einen Schritt in Richtung Universitätsstadt zu vermelden:
-Das WHG wird Partnerschule der TUM.
Die TUM hat eine Fakultät für die Heranbildung von Lehrern in naturwissenschaftlichen Fächern an Schulen eingerichtet. Sie hat ein Netz von 50 Schulen über ganz Bayern darunter jetzt das WHG in unmittelbarer Nähe.
- Die TUM bietet ab Sommersemester 2010 eine Kinderuni an, darunter auch eine Vorlesung auf dem Garchinger Campus. Als Zuckerl wird den Kindern in Garching ein Einblick in die Garchinger Forschungslabors angeboten.
Nachdem der Garchinger Funpark an der U-Bahnstation Garching-Hochbrück ab 2009 eine Vorlesung der Kinderuni im grünen Klassenzimmer bietet, ist die Kinderuni dann so richtig in Fahrt gekommen.

Samstag, 27. Februar 2010

WHG und Kultur im Februar

Hier werden erstmals meine beiden Blogs "´My Garching " bei Google und bei Freeblog zusammengefasst. Ich schreibe also zwei Kapitel hintereinander:


1. My Garching Bürgermeisterin Gabor


2. My Garching Kultur im Februar


zu 1. Die SZ titelt "Gabor hält eisern am WHG fest." Sie will die Wünsche der Nachbargemeinden Ismaning und Unterföhring nach einem eigenen Gymnasium abwehren und damit die Größe des WHG und damit all die Wahlmöglichkeiten erhalten. Diese Abwehr scheint kaum zu gelingen und das wäre natürlcih eine Schlappe, denn der Standort Garching würde sich dadurch verschlechtern.


Die Bestellung eines persönlichen Referenten dürfte ihr dagegen gelingen, was sie sehr stark machen würde. Die Opposition hat das zu spät erkannt, denn mit ihren Stimmen wurde diese Position 2009 geschaffen.


zu 2. Im Februar war kulturell allerhand los:


Im RHT, also mitten in der Stadt, lief der große Kinoerfolg 2008 "Little Miss Sunshine. Außerdem las Jan Weiler aus seinem neuen Buch "Mein Leben als Mensch". Er erwies sich als harter Konkurrent zu Axel Hacke und auch zu Kaminer.



Im Bürgerhaus löste die Ausstellung des international renommierten Künstlers Rudolf L. Reiter, des Erfinders der modernen Romantik, die von Lothar Kremer ab, der im Februar verstorben ist.

Ich hätte mir gewünscht, die Entwicklung des Künstlers besser nachvollziehen zu können, aber immerhin ging der Leiter des Erdinger Museums "Sammlung R.L. Reiter" in seiner Rede bei der gutbesuchten Vernissage darauf ein.


Die Stadtbücherei

Ganz nah an der Moderne wagte sich die Stadtbücherei, als sie Zé do Rock zu einer Lesung einlud. Der mit einer mächtigen Stimme begabte Zé sprach kauderdeutsch und stellte mit einer Powerpointpräsentation sein neuestes Buch und seine tollen Projekte vor, z.B. entwickelt er ein besseres Esperanto, ein neues Pidgin-Englisch und eben ein neues einfacheres Kauder- Deutsch, einfach mal gelebtes Multikulti.

Zé kommt mit seinem Auftritt den Slam-Poetry-Vertretern sehr nahe, aber vielleicht kommen die auch einmal in die Stadtbücherei.



Mit der Pfarrerin Breit erfüllte die Stabü einen dringenden, aktuellen Bedarf der meist älteren Zuhörer, es ging kompetent und lebensnah um die Patientenverfügung und die Betreuuungsvollmacht.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Universitätsstadt Garching

Der Stadtrat Garching sprach sich gegen eine Städtepartnerschaft mit Oxford oder Cambrigde aus. Ein Argument war, dass die bisherigen zwei Städtepartnerschaften der Stadt nicht besonders gerne von den Bürgern angenommen werden.
Frau Gabor blieb ihrer Richtung treu, alles zu fördern, was die Universitätsstadt beleben könnte.
Sie nahm die Anregung auf, eine osteuropäische Universitätsstadt zu gewinnen, wenn sich eine Gruppe von Garchinger Bürgern dafür einsetzt. Gedacht wird an die aus Rumänien kommenden Siebenbürger. Frau Gabor will mit Herrn Herrmann, dem Präsidenten der TUM darüber sprechen. Das entspricht der Einsicht: "Ohne TU wird das nicht gehen."
Viele Besucher kamen in das Römerhoftheater, um sich die Diskussion zwischen Theologen und Naturwissenschaftler über die Entstehung des Universums anzuhören. Erfreulich ist , dass sich die Benutzung des Rathaussaals und des RHT's durch die VHS in den nächsten Monaten fortsetzt.

Dienstag, 5. Januar 2010

Die Universitätsstadt mit Leben füllen

Die Bürgermeisterin, Frau Gabor, macht allen klar, dass es ihr vorrangiges Ziel ist, die Universitätsstadt mit Leben zu füllen. Sie stößt deshalb Aktionen an, die Leben in die Stadt bringen. Und es tut sich was:
- Sie stellt den großen Sitzungssaal im Rathaus für einen populärwissenschaftlichen Vortrag der VHS im Dezember 2009 zur Verfügung.
Dr. Müller erklärt den Weltraum und die Aufgaben des Exzellenzzentrums Universe auf dem Campus vor. Etwas mehr als 100 Garchinger hören sich den Vortrag interessiert an.
- Für den Januar 2010 organisiert der ev. Studentenpfarrer Hepp erstmals im Römerhoftheater eine 3 teilige Vortragsreihe Universum.
- In der Stadtbücherei frägt Professor Jagst, der den Lehrstuhl Finanzmathematik an der TU in Garching innehat, nach den Ursachen und den Verlauf der Finanzkrise. Es versammeln sich an die 100 Garchinger und lernen einen Professor kennen, der allgemein verständliche Bücher schreibt. Er bringt gleich 10 bis 15 seiner eigenen Studenten mit, so dass auch das Ziel erreicht wird, Studenten und Garchinger für eine gemeinsame Veranstaltung zu gewinnen.

- Die Planungen für ein neues Gebäude der VHS auf dem Rathausplatz haben begonnen.

Gewiss, das alles kann man als eine Erweiterung der Garchinger Gespräche ansehen, die seit mehr als 30 Jahren das Gespräch zwischen Garchingern und Menschen auf dem Campus fördern.
Neu, mutig und erfolgversprechend sind die Vielfalt der Orte, die Mitwirkung neuer Einrichtungen wie der VHS, das Auftauchen der Studenten und die Bereitstellung von Mitteln für ein Haus der VHS mitten auf dem Rathausplatz.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

persönlicher Referent für Frau Gabor

Frau Gabor schaffte den 3. Bürgermeister ab. Bald musste sie einsehen, dass es allein mit einem zweiten Bürgermeister schwierig ist, Garching angemessen zu vertreten.

Im November hörte ich erstmals den neuen Persönlichen Referenten der Bürgermeisterin bei der Vernissage einer Ausstellung im Bürgerhaus reden. Ich fand die Vorstellung gut, er redete frei, nicht bloß ein paar Grußworte, sondern setzte sich mit der Kunst allgemein auseinander, nahm den Worten des Künstlers Lorenz nicht zu viel Fett weg, aber ausreichend, damit man sehen konnte, dass von ihm etwas zu erwarten ist.