Donnerstag, 4. Dezember 2008

Sozialgestaffelte Kindergartenbeiträge

"Frohes Fest- Wie sozial ist Garching?" titelt die SPD in Garching ihr zweites Garchinger Gespräch. Die SZ schreibt gar von sozialer Kälte. Rauslesen kann man: Und das zum frohen Fest!
Liest man genauer, so stellt man fest, dass die Bearbeitung der Anträge auf Erstattung oder Ermäßigung der Kindergartenbeiträge von der Stadtverwaltung zum Landratsamt verlegt wird, wo sie von der Aufgabenstellung her hingehören. Dadurch werden in Garching im Jahr 200 Stunden Bearbeitungszeit eingespart, die für die Beantragung von Zuschüssen zum Kindergartenbetrieb verwendet werden sollen. Hartz IV Empfänger erhalten die Kindergartenbeiträge sowieso, die anderen erhalten sie in Zukunft vom Landratsamt, und nicht mehr von Garching.

Von den Reichen lernt man sparen, liest man . Die reichen Eltern schicken ihre Kinder in die kirchlichen Kindergärten, wo es keine soziale Staffelung gibt. Sind die Kirchen unsozial?

Montag, 3. November 2008

Sinn für Symbole und Ortsverschönerung

Sinn für Symbole
Der Weg nach Nirgendwo war so ein Schildbürgerstereich der Stadt Garching.
In den Isarvorauen ging pötzlich ein Weg in die Felder und hörte wieder mitten drin auf. Jetzt hat die neue Bürgermesieterin veranlasst, dass der Weg nach Nirgendwo eine Verlängerung erhält und somit über den Weg die Isarau erreicht werden kann. Ein Schildbürgerstreich weniger.

Ortsverschönerung.
Frau Gabor hatte gesagt, sie werde sich besonders der Ortsverschönerung annehmen. Das Hochbeet vor der Stadtbücherei am Bürgerplatz wurde nun neu gestaltet. Der Gärtner- es soll gar nicht der Gärtner mit seinem absolut zuverlässigem Geschmack aus dem Ort gewesen sein - pflanzte Tag -und Nachtschatten an, alles schön bunt und ordentlich, aber es stellte alles in den Schatten, was wir bisher an Gartenkunst in Garching erleben durften. Bisher hatte eine ältere Frau eine Art Naturgarten angelegt. Jetzt ist es das schönste Beispiel einer kleinstädtischen Hausvorgarten geworden: Bunt und ordentlich. Dabei haben wir so schöne Vorbilder im Schloßgarten in Oberschleißheim.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Neues Gymnasium für Unterföhring

Auf der Suche nach einem geeignetem Grundstück fand Frau Gabor nur ein Grundstück im Norden von Garching. Alle Grundstücke rund um das Gymnasium scheinen vergeben oder versprochen zu sein. jedenfalls sieht man sich gezwungen, in das Naturschutzgebiet jenseits des Mühlbaches auszuweichen, wollte man am bisherigen Standort das Gymnasium erträglich für den Schulbetrieb sanieren. Die Hoffnung, dass bei einem Neubau höhere Richtwerte eingeräumt würden, weil man über großzügigere Räume im Altbau verfüge, könnte rasch verfliegen.

Da wundert es nicht, dass Unterföhring ein eigenes Gymnasium wünscht. Unterföhring kann ein geeignetes Grundstück an der S-Bahnstation anbieten, sodass die Ismaninger Schüler per S-Bahn bequemer nach Unterföhring kämen als nach Garching.
Welche Nachteile kämen auf Garching zu, wenn Unterföhring ein eigenes Gymnasium bekäme, Ismaning nach Unterföhring abwandern würde und so Garching das WHG alleine sanieren müsste?
Das Problem, die Kosten für die Renovierung auf zubringen, bleibt. Arbeitsplätze für Garching gehen verloren. Das WHG müsste ihr Kursangebot erheblich verkleinern und sich vermutlich auf eine Schulform z.B. naturwissenschaftlich oder Sprachen beschränken. Hatten die Garchinger vom kultuerellen Potenzial des WHG schon jetzt nicht besonders viel, so ist zu erwarten, dass das Angebot für eine Übergangszeit von mindestens 10 Jahren noch dürftiger wird. Hoffnungen auf großzügigere Räume bei einem Neubau dürften auch dahinschmelzen, wenn es praktisch um ein neues, anders strukturiertes Gymnasium geht.

Da dürften sich Nachteile ganz schön summieren, wenn die Unterföhringer und Ismaninger Schüler weggehen.

Freitag, 5. September 2008

Erfolge, Erfolge

Gabor verbucht Erfolge. Die Bilanz der ersten 100 Tage kann sich sehen lassen. Zunächst erledigte sie sofort Angelegenheiten, die nicht viel kosten, aber sofort erledigt werden können.
  • Kunstprojekt in Gang bringen. Mitwirkung der Bürger sicherstellen.
  • Blumen zum Blühen bringen. Ortsbild verschönern
  • Forsches Garching. Brücke zum Forschungszentrum schlagen.
  • Kinderbertreuung verbessern.
  • mit eisernen Besen durch die Verwaltung
Das letztere Ziel ist am schwierigsten zu erreichen, aber vielleicht längerfristig am notwendigsten. Die Verwaltung wurde von Solbrig nicht recht hergenommen, eine gewisse Selbstherrlichkeit ist in manchen Sachgebieten festzustellen. Ziele wie Brücken schlagen zum Forschungszentrum oder Unterstützung der Vereinskultur wurden nicht für den Bürger sichtbar formuliert und der Verwaltung vor Augen gestellt.
Die obengenannten Ziele sind für jeden Bürger einsichtig, die Schritte zur Umsetzung werden gleich sichtbar. z.B. Aufstellung von Containern als erster Schritt für das Kinderhaus.

Freitag, 29. August 2008

Der neue Bürgermeister als Racheengel

Die Bürgermesiterin Gabor ist nun auch schon 100 Tage im Amt. Sie meldet wie der alte Kohl, der Landschaften zum Blühen gebracht hat:
Sie habe Blumen zum Blühen gebracht. Sie kümmere sich um das Ortsbild. "Das Dorf soll schöner werden."
Ihre Gegner werfen ihr vor, dass sie jetzt Rache nimmt für alles, was ihr vor ihrer Wahl angetan wurde:
So vernichte sie die Existenz ihres Gegenkandidaten, indem sie ein eigenes Blatt für die Informationen der Stadt einführt. Ab September 2008 soll es in einer Auflage von 8000 Stück an die Garchinger Haushalte kostenlos verteilt werden. Wielange das der Stadtspiegel, den der Gegenkandidat herausgibt aushält, ist die Frage. Der Name des Informationsblattes "Forsches Garching" , finde ich, ist klug gewählt.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Nachfolger für Becke

Als Nachfolger für Becke wurde Dr. Stets benannt. Dr Stets ist für Garching kein Unbekannter. Er ging von Garching an den Bodensee, wurde dort Leiter der örtlichen Voklshochschule und kehrt nun als 50jähriger wieder zurück als Leiter der VHS München Nord.
Den Garchingern ist er bekannt durch seine verbindliche und versöhnliche Art, ihm traut man zu, eine ganz persönlich überzeugende Linie einzuschlagen.
Damit dürfte für Garching der richtige Nachfolger gefunden zu sein. Nach Gabi Malek der zweite Garant dafür, daß die Nachfolge der alten Größen: Heckel und Becke zu gelingen scheint.

Rüder Ton im Stadtrat

2. Bürgermeister, Herr Riedl, verbietet dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Herrn Krause, im Stadtrat zu lachen. Er vermahnt mehrmals die Verwaltung.



Stadtrat Alfons Kraft, auch Mitglied der Unabhängigen Garchinger, tut sich hervor durch Beanstandungen der Tagesordnung und von einzelnen Formulierungen und er springt seinem Fraktionsvorsitzendem Riedl zur Seite, wenn es gilt die Verwaltung zu schelten.



Zeigen jetzt die "Unabhängigen Garchinger" ihr wahres Gesicht?

Samstag, 5. Juli 2008

Finale "Ganz Garching liest ein Buch"

1. Fest bei der Musikschule
Das Finale fand bei der Musikschule zusammen mit der Finisage zu Herbert Grünwalds Ausstellung "Spiel mir eine alte Melodie" statt.
Jürgen Heckel und Dr. Gruchmann schilderten die Stationen des Projektes, Herr Bautzmann überreichte für die Fa. Zeppelin einen Scheck von 500 €, um das entstandene Defizit der Aktion zu decken.
Liesl Urbas las anstelle der verhinderten Autorin Asta Scheib aus dem Buch "Sei froh, dass du lebst" Stellen über den Krieg und das Ende des Krieges, was sie bei ihren Lesungen für die Kinder immer vorgetragen hatte, und eine Stelle zur Fußballweltmeisterschaft 1954: "Deutschland Weltmeister".
Es durfte getanzt werden und einige Paare tanzten zu den Klängen der Garchinger Pfeifer.

2. Ausstellung in der U-Bahn
Ab 7.7.8 sind in der Treppenvitrine in der U-Bahn Garching Poster , die die Kinder aufgrund der Lesungen von Liesl Urbas gemacht, haben zu sehen. U.a. zeigen Fotos und Zeichnungen, wie die Kinder die Aktion erlebt haben und wie sie begeistert bei der Sache waren.

Freitag, 27. Juni 2008

Es kommt nichts Besseres nach?

Die alten Kämpfer gehen in Pension:
Jürgen Heckel geht.
Er hat die Stadtbücherei zu einem Treffpunkt aller Bürger , auch der Türken gemacht, und hat so viel zur Integration beigetragen.
Er hatte Fähigkeiten, die für einen Büchereileiter nicht selbstverständlich sind und hat diese für das kulturelle Leben Garchings eingesetzt.
Er nutzte seine Beziehungen ins rote Lager und zu seinen Freunden, und brachte dadurch Kulturschaffende wie Johanno Straßer, Heidenreich und Ude nach Garching, die wir sonst nie zu sehen bekommen hätten, auch die persönliche Beziehung zu Asta Scheib wäre ohne ihn nie zustande gekommen.
In der Kunst hatte er ein Gespür, Arbeiten und Künstler zu entdecken, die starke Impulse an die Garchinger gaben z.B. Schubladi, Schublada, ein Kunsttherapieprojekt mit Aids-Patienten.

Becke geht, sein Stellvertreter Kopp ist irgendwie demontiert.
Er hat den Kudo gemanaged, eine Institution, der ich in den letzten 10 jahren nicht so viel abgewinnen konnte, weil es mir zu groß erschien und ich Bauchschmerzen bekam, weil ich nichts sah und nichts hörte, es aber unmöglich war, einen guten Platz zu ergattern. Als Photograph ist er schon beinahe Künstler, mit dem Kino setzte er sich über die Kostenschätzungen des Kulturreferats hinweg.

Ramadans Brot und Spiele wiederholen sich 2008 offenbar nicht.
Brot und Spiele waren kein großer Erfolg, zu teuer und zu wenig durchorgansiert. Aber er brachte Professor Lesch auf die Bühne. Schade.

Kubilke ging.
Er war volksnah. Er war kulturell nteressiert. Er veranstaltete eine Bibelausstellung: Ein Teil der Bücher in der Stadtbücherei, ein Teil in der Kirche. Das hätte ich mir öfter gewünscht.

Roßmanith geht, Liesch kommt
Ein Mann vom Campus kommt, ist es ein Brückenbauer?

Nachfolger: Gabi, nicht Kopp, Windisch, Frohwein. Liesch. Überwiegen die Verwalter?

,

Samstag, 21. Juni 2008

Alles Neu

Alles neu macht der Mai.

Anstelle die Renovierung des Werner -Heisenberg-Gymnasiums zügig anzugehen , wurde beschlossen, einen Neubau zu überlegen. Für den Neubau soll ein Grundstück gefunden werden. Es bietet sich der Platz an, wohin der Bolzplatz verlegt worden ist. Warum nicht den Bolzplatz erneut verlegen, bevor er von der Jugend angenommen wird?

Die Pläne für den Umbau des Gesindehauses werden auf Eis gelegt und dafür ein Neubau überlegt, der auch die von der VHS geforderten Räume beherbergen soll. Sorgen machen nur die fällige Rückzahlung der Zuschüsse für die neuerichtete Mensa des Gymmi.

Samstag, 14. Juni 2008

Besetzung öffentlicher Grundstücke

Der Spaziergänger, der vor dem Mühlnpark den weg zur Isarau etwas abkürzen möchte, traut seinen Augen nicht:
Über den Weg hängt ein Zettel mit der Aufforderung , diesen Weg nicht mehr zu betreten, weil Bienenfreunde hier ihre bienenkästen aufgestellt haben. Die Bienen machen sich die Arbeit, in den Gärten rundherum den Pollen zu sammeln, woraus dannn grüner Honog gemacht werde. Unterschreiben ist das ganze von einem Doktor.
Auch der Garchinger Bauhof wird darin aufgefordert, irgendwelche Störungen zu unterlassen.

Ist das Aneigung öffentlicher Grundstücke im Namen ökologischen Handelns?

Man kann häufig beobachten, dass auf öffentlichen Gehsteigen manches Mitglied des Stadtrates seine Autos parkt, wohl als Gegenleistung für das politische Engagement

Als Gegenleistung für eine unterlassene Anzeige fordert der Der Bund Natur Ortsgruppe Garching von der Stadtverwaltung Garching die Bachpflege u.a. die Beseitigung von Neophyten am Ufer des Mühlbaches in Höhe von Dietersheim. Die Stadt habe zugelassen, dass bei der Ausräumung des Mühlbaches Naturschäden angerichtet wurden.

Verschieben heißt Einsparen

Bürgermeisterin Gabor lässt verkünden: wir haben eine halbe Million eingespart. Schaut man genauer hin, so hat sie den Betrag ins nächste Jahr verschoben, nämlich den Ansatz für die Umgehungsstraße West, weil da sicher 2008 nicht mehr begonnen wird.

Handfester scheint die Verschiebung des Ausbaus des Gesindehauses. Da überzeugt sie das bisher vorgelegte Nutzungskonzept nicht.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Die ersten 30 Tage im Amt

Die neue Bürgermeisterin ist noch keine hundert Tage im Amt, aber sie setzt Zeichen, wie sie ihr Amt zu gestalten denkt:
> Sie startet im ersten Monat die Garchinger Kunst-Projekte.
Eine der CSU-Damen hatte den Vorschlag gemacht, in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband bildender Künstler München und Oberbayern den Rathausplatz künstlerisch zu beleben. Das Werk des Nachwuchskünstler Christian Schnurer, die Karikatur einer Mittelstreckenrakete mit dem Namen Rostock 20 , die auf einer Feuerwehrleiter montiert ist, steht ein Jahr auf dem Rathausplatz. Die Gefährlichkeit der Rakete wird durch Anbringen eines labilen, kleinen Flügels, eines Sattels, eines starren Lenkers , eines Zeltes und eines Gashilfsmotors stark gemildert. Kinder fragen trotzdem noch:
"Wann fliegt die Rakete fort?"

> Der Bürger, die Bürgerin kann sein, ihr Anliegen vor der Stadtratssitzung anbringen. Dazu wird eine halbe Stunde vorgesehen.

> Der Haushalt für das nächste Jahr wird verabschiedet. Auch dort werden Akzente gesetzt: mehr Geld für die Kindergärten (Bau des Kinderhauses und Verringerung der Gruppenstärke)

> der Posten des dritten Bürgermeisters wird gestrichen

> der ausgeschiedene Bürgermeister Solbrig wird würdig verabschiedet. Frau Gabor findet zum Abschied versöhnliche Worte.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Maibaum

Ein neuer Maibaum wurde vom Heimatverein errichtet, der längste und schwerste in der Geschichte des Maibaumes.

Gefeiert wurde auf der Wiese zwischen U-Bahn Ausgang Ost und Gesindehaus. Der Platz war ideal für die an die 2000 Besucher und damit für die Geschäfte. Vielleicht wird daraus der so oft schon versprochene Ortspark.



Der Maibaum wurde mit modernsten Methoden bewacht. Das eine Ende des Maibaumes hatte in der Halle nicht mehr Platz, so dass es in einen Container gesteckt wurde. Davor wurde ein mit Steinen gefüllter Container gestellt. Bewegungsmelder gaben Zeichen an die Handies, mit denen die 3 Maibaumwächter in einem Nebenraum schliefen.



Der Maibaum der Dietersheimer wurde gestohlen, nachdem der Bearbeitungsplatz mit Hilfe von Google Earth gefunden worden war. Gegen ein Fass Bier konnten ihn die Dietersheimer wieder auslösen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Neues aus dem Rathaus

Riedl ist zweiter Bürgermeister. Der Posten des dritten Bürgermeisters ist gestrichen.
Dem ehemaligen dritten Bürgermeister reut sein Spruch, Garching habe den akademischen Wechsel verpasst.
Seinen Abschied hat der Leiter der VHS Nord, Herr Becke, verkündet. Der Kudo wird eingestellt. Das war Beckes persönliches Hobby, und das will er dem neuen Leiter nicht als Aufgabe aufbinden. Etwas spät war sein Ruf nach neuen Räumen für die VHS in Garching. In Ismaning und Unterföhring sind neue Räume im Bau, in denen ein Teil der Garchinger Mitarbeiter der VHS zukünftig ihren Arbeitsplatz haben werden.
Kulturelle Impulse gibt es durch die Bürgermeisterin:
Die künstlerische Ausgestaltung des Rathausplatzes beginnt Ende Mai. In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband bildender Künstler München und OBB. wird für ein Jahr eine Kunst-Installation auf dem Rathausplatz eingerichtet. Damit wird einem Vorschlag der CSU (Frau Böning) entsprochen.

Montag, 14. April 2008

Die Neuen

Bei der Vernissage des Malzirkels unserer Partnerstadt Radeberg traf ich auf die neue Riege an der Spitze unserer Stadt: die zukünftige Bürgermeisterin und den vermutlichen zweiten Bürgermeister und dessen Frau.

Verblüffend war, dass sich die Wahlverlierer nicht sehen ließen. Ich hatte nicht gewußt, dass selbst Kunst bei uns politisch eingefärbt ist.

Ich sprach gleich den zweiten Bürgermesiter an, dass er als kulturfeindlich gelte. "Das haben mir nur die Anderen unterstellt." Es ist cool, nicht vom Gegener zu sprechen, sondern von den anderen.

Bei der Matinee zwei Tage später fand sich für mich ein leerer Platz nur noch neben der zukünftigen Bürgermeisterin. Da setzte ich mich hin.

Meine Spezln meinten:
"Mächst wohl mit der Bürgermeisterin anbandeln?"
Ich:
"Ihr habt schon mal gesagt, ich gehör zur Wundrak (Grüne), jetzt wär es die Bürgermeisterin. Nur damit ihr es wisst, ich häng mein Fahndl nicht nach dem Wind."

Donnerstag, 3. April 2008

Sperrmüll für Garchinger Bürger nicht mehr kostenlos

Der Initiator der Garchinger Geothermie war im Wahlkampf heftig angegriffen worden, er wolle in Hochbrück eine Müllverbrennungsanlage errichten.

Er wehrte sich dagegen. Der SPD-Bürgermeisterkandidat, der sich für das Biomassekraftwerk aussprach, fiel bei der Kommunalwahl, wie berichtet, durch.

Jetzt schlug der Initiator zurück.
Die Garchinger Bürger können ihren Sperrmühl bei der AC Recycling Anlage nicht mehr kostenlos entsorgen.

Freitag, 21. März 2008

SPD verliert nach 36 Jahren Bürgermeisterwahl

Die ewige Zweite, Frau Gabor, ist Sieger geworden.

Der SPD-Kandidat meinte , einer Universitätsstadt hätte ein akademischer Bürgermeister besser angestanden.

Anstatt einer Energiewende ist eine politische Wende eingetroffen.

Samstag, 8. März 2008

Stichwahl

Die Wahl brachte folgende Ergebnisse:
6 Parteien stellen Stadträte, der Bürgermeister wird in 14 Tagen per Stichwahl ermittelt.

Die EWG (Energiewende Garching) hat einen Tag vor der Wahl ein aufwendiges Druckwerk an die Haushalte verteilt, in dem alles als Lügen angeprangert wurde, was von den Gegnern des SPD-Kandidaten behauptet wurde.

Montag, 4. Februar 2008

Elefantenrunde und Geothermie

Bei der Elefantenrunde wurde das Thema Geothermie hochgekocht. Der SPD-Vertreter hielt an dem Projekt fest, die CSU und die anderen Parteien wollen Geothermie, aber ohne das Biomassekraftwerk, das der Investor Herr Klotz vorstellte.

Die Stadtverwaltung Garching war zögerlich an das Thema Geothermie herangegangen und war froh, als sich der Garchinger Unternehmer Klotz den Claim Garching sicherte. Garching verkündete stolz, dass sie mit nur einer Mio € wesentliche Mitspracherechte erhalte.

Das Erstaunen der Garchinger Stadträte muss groß gewesen sein, als die Nachbargemeinde Unterschleißheim, ein Pionier auf dem Gebiet der Geothermie, sich gegen die Garchinger Pläne für ein Biomassekraftwerk wendete. Unterschleißheim befürchtet, dass in dem Biomassekraftwerk die vielen, vielen Eisenbahnschwellen, die auf dem Gelände von AC Recycling lagern, verfeuert werden.
Die Fa Eon trat als weiterer Gesellschafter in die EWG = Energie Wende Gesellschaft ein, eine Bestimmerin, die sicherlich keinen großen Wert auf niedrige Energiepreise legt.
Und schließlich erklärte die TUM, sie hätte ein ausreichend großes Heizkraftwerk, ein Kraftwärmekraftwerk mit hohem Wirkungsgrad und ausreichender Kapazität, das sie auch als Forschungsinstrument benutze, und sie denke nicht daran, Fernwärme von EWG zu beziehen.

Die CSU hat jetzt die Intergration Stadt/ Campus auf ihre Wahlkampffahne geschrieben. Die CSU Senioren luden zu einer Vernissage in die Magistrale des Maschinenenwesens auf dem Campus ein.
Die SPD antwortet mit einer Einladung zu Gantzers Vortrag über die Patientenverfügung.
Die Stadtverwaltung sprach von einer verpassten großen Gelegenheit.

Link: http://www.garching-liest.de/

Samstag, 5. Januar 2008

Neuer Sonntagsspaziergang

Ein neuer Sonntagsspaziergang hat sich aufgetan. Immerhin habe ich schon zweimal Leute getroffen, die sich daran versucht haben, zwei rechts von der U-Bahn und 5 links davon .

Man fährt mit der U-Bahn Garching nach U-Bahn Garching Forschungszentrum und geht dann nach Garching der U-Bahn entlang stadteinwärts.

Geht man rechts von der U-Bahn stadteinwärts kommt man nach einiger Zeit zu einem Wendeplatz. Der Weg ist zu Ende. Bei festem Untergrung kann man dann nach rechts über das Feld zum nächsten Weg gehen. Dieser Weg führt nach Garching zum Hüterweg. Wenn Sie dem Hüterweg folgen, kommen Sie direkt an der Feuerwehr vorbei zur Stadtmitte bzw. zum U-Bahnhof Garching Ausstieg Maibaum.

Geht man links von der U-Bahn stadteinwärts, ist man besser dran. Der Weg mündet direkt in den Hüterweg und auf dem Hüterweg kommt man direkt zur Freisingerstraße und dann zur U-Bahnstation Garching Ausgang Maibaum.