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Sonntag, 1. Februar 2009

Rückschläge für neue Bürgermeisterin

Die ersten hundert Tage sind für die Bürgermeisterin vorbei. Erfolgsmeldung folgte auf Erfolgsmeldung. Jetzt gibt es Eintrübungen:

1. Die Bürgermeisterin setzt sich mit ihrem Standortsvorschlag fürs WHG nicht durch.
Das Motto:
"Lieber 5 Jahre Baulärm als 30 Jahre Autolärm", überzeugte.

2. Garching ist der UWG beigetreten, das kostete auch eine Bürgschaft. Das Geo-Wasser wird mit Öl von 74 Grad auf 110 Grad erhitzt, bevor es zur Heizung benutzt werden kann. Das noch gar nicht der Diskussion stehende Betriebsgebäude wird dadurch nicht kleiner. Die Hochbrücker, die der Bürgermeisterin die Mehrheit verschafften, müssen immer noch befürchten, dass die Biomasse kommt.

3. Der Umbau der Straßenkreuzung an der B471 Neu baut eher Stau auf als ab, behauptet zumindest der CSU-Führer im Stadtrat. Die Ampelanlage an der B 471 alt kommt nicht voran.

4. Das Klima im Stadtrat hat sich sehr verschlechtert.

Donnerstag, 3. April 2008

Sperrmüll für Garchinger Bürger nicht mehr kostenlos

Der Initiator der Garchinger Geothermie war im Wahlkampf heftig angegriffen worden, er wolle in Hochbrück eine Müllverbrennungsanlage errichten.

Er wehrte sich dagegen. Der SPD-Bürgermeisterkandidat, der sich für das Biomassekraftwerk aussprach, fiel bei der Kommunalwahl, wie berichtet, durch.

Jetzt schlug der Initiator zurück.
Die Garchinger Bürger können ihren Sperrmühl bei der AC Recycling Anlage nicht mehr kostenlos entsorgen.

Samstag, 8. März 2008

Stichwahl

Die Wahl brachte folgende Ergebnisse:
6 Parteien stellen Stadträte, der Bürgermeister wird in 14 Tagen per Stichwahl ermittelt.

Die EWG (Energiewende Garching) hat einen Tag vor der Wahl ein aufwendiges Druckwerk an die Haushalte verteilt, in dem alles als Lügen angeprangert wurde, was von den Gegnern des SPD-Kandidaten behauptet wurde.

Montag, 4. Februar 2008

Elefantenrunde und Geothermie

Bei der Elefantenrunde wurde das Thema Geothermie hochgekocht. Der SPD-Vertreter hielt an dem Projekt fest, die CSU und die anderen Parteien wollen Geothermie, aber ohne das Biomassekraftwerk, das der Investor Herr Klotz vorstellte.

Die Stadtverwaltung Garching war zögerlich an das Thema Geothermie herangegangen und war froh, als sich der Garchinger Unternehmer Klotz den Claim Garching sicherte. Garching verkündete stolz, dass sie mit nur einer Mio € wesentliche Mitspracherechte erhalte.

Das Erstaunen der Garchinger Stadträte muss groß gewesen sein, als die Nachbargemeinde Unterschleißheim, ein Pionier auf dem Gebiet der Geothermie, sich gegen die Garchinger Pläne für ein Biomassekraftwerk wendete. Unterschleißheim befürchtet, dass in dem Biomassekraftwerk die vielen, vielen Eisenbahnschwellen, die auf dem Gelände von AC Recycling lagern, verfeuert werden.
Die Fa Eon trat als weiterer Gesellschafter in die EWG = Energie Wende Gesellschaft ein, eine Bestimmerin, die sicherlich keinen großen Wert auf niedrige Energiepreise legt.
Und schließlich erklärte die TUM, sie hätte ein ausreichend großes Heizkraftwerk, ein Kraftwärmekraftwerk mit hohem Wirkungsgrad und ausreichender Kapazität, das sie auch als Forschungsinstrument benutze, und sie denke nicht daran, Fernwärme von EWG zu beziehen.

Die CSU hat jetzt die Intergration Stadt/ Campus auf ihre Wahlkampffahne geschrieben. Die CSU Senioren luden zu einer Vernissage in die Magistrale des Maschinenenwesens auf dem Campus ein.
Die SPD antwortet mit einer Einladung zu Gantzers Vortrag über die Patientenverfügung.
Die Stadtverwaltung sprach von einer verpassten großen Gelegenheit.

Link: http://www.garching-liest.de/