Montag, 4. Februar 2008

Elefantenrunde und Geothermie

Bei der Elefantenrunde wurde das Thema Geothermie hochgekocht. Der SPD-Vertreter hielt an dem Projekt fest, die CSU und die anderen Parteien wollen Geothermie, aber ohne das Biomassekraftwerk, das der Investor Herr Klotz vorstellte.

Die Stadtverwaltung Garching war zögerlich an das Thema Geothermie herangegangen und war froh, als sich der Garchinger Unternehmer Klotz den Claim Garching sicherte. Garching verkündete stolz, dass sie mit nur einer Mio € wesentliche Mitspracherechte erhalte.

Das Erstaunen der Garchinger Stadträte muss groß gewesen sein, als die Nachbargemeinde Unterschleißheim, ein Pionier auf dem Gebiet der Geothermie, sich gegen die Garchinger Pläne für ein Biomassekraftwerk wendete. Unterschleißheim befürchtet, dass in dem Biomassekraftwerk die vielen, vielen Eisenbahnschwellen, die auf dem Gelände von AC Recycling lagern, verfeuert werden.
Die Fa Eon trat als weiterer Gesellschafter in die EWG = Energie Wende Gesellschaft ein, eine Bestimmerin, die sicherlich keinen großen Wert auf niedrige Energiepreise legt.
Und schließlich erklärte die TUM, sie hätte ein ausreichend großes Heizkraftwerk, ein Kraftwärmekraftwerk mit hohem Wirkungsgrad und ausreichender Kapazität, das sie auch als Forschungsinstrument benutze, und sie denke nicht daran, Fernwärme von EWG zu beziehen.

Die CSU hat jetzt die Intergration Stadt/ Campus auf ihre Wahlkampffahne geschrieben. Die CSU Senioren luden zu einer Vernissage in die Magistrale des Maschinenenwesens auf dem Campus ein.
Die SPD antwortet mit einer Einladung zu Gantzers Vortrag über die Patientenverfügung.
Die Stadtverwaltung sprach von einer verpassten großen Gelegenheit.

Link: http://www.garching-liest.de/

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