Dienstag, 7. Oktober 2008

Neues Gymnasium für Unterföhring

Auf der Suche nach einem geeignetem Grundstück fand Frau Gabor nur ein Grundstück im Norden von Garching. Alle Grundstücke rund um das Gymnasium scheinen vergeben oder versprochen zu sein. jedenfalls sieht man sich gezwungen, in das Naturschutzgebiet jenseits des Mühlbaches auszuweichen, wollte man am bisherigen Standort das Gymnasium erträglich für den Schulbetrieb sanieren. Die Hoffnung, dass bei einem Neubau höhere Richtwerte eingeräumt würden, weil man über großzügigere Räume im Altbau verfüge, könnte rasch verfliegen.

Da wundert es nicht, dass Unterföhring ein eigenes Gymnasium wünscht. Unterföhring kann ein geeignetes Grundstück an der S-Bahnstation anbieten, sodass die Ismaninger Schüler per S-Bahn bequemer nach Unterföhring kämen als nach Garching.
Welche Nachteile kämen auf Garching zu, wenn Unterföhring ein eigenes Gymnasium bekäme, Ismaning nach Unterföhring abwandern würde und so Garching das WHG alleine sanieren müsste?
Das Problem, die Kosten für die Renovierung auf zubringen, bleibt. Arbeitsplätze für Garching gehen verloren. Das WHG müsste ihr Kursangebot erheblich verkleinern und sich vermutlich auf eine Schulform z.B. naturwissenschaftlich oder Sprachen beschränken. Hatten die Garchinger vom kultuerellen Potenzial des WHG schon jetzt nicht besonders viel, so ist zu erwarten, dass das Angebot für eine Übergangszeit von mindestens 10 Jahren noch dürftiger wird. Hoffnungen auf großzügigere Räume bei einem Neubau dürften auch dahinschmelzen, wenn es praktisch um ein neues, anders strukturiertes Gymnasium geht.

Da dürften sich Nachteile ganz schön summieren, wenn die Unterföhringer und Ismaninger Schüler weggehen.