Die Bürgermeisterin, Frau Gabor, macht allen klar, dass es ihr vorrangiges Ziel ist, die Universitätsstadt mit Leben zu füllen. Sie stößt deshalb Aktionen an, die Leben in die Stadt bringen. Und es tut sich was:
- Sie stellt den großen Sitzungssaal im Rathaus für einen populärwissenschaftlichen Vortrag der VHS im Dezember 2009 zur Verfügung.
Dr. Müller erklärt den Weltraum und die Aufgaben des Exzellenzzentrums Universe auf dem Campus vor. Etwas mehr als 100 Garchinger hören sich den Vortrag interessiert an.
- Für den Januar 2010 organisiert der ev. Studentenpfarrer Hepp erstmals im Römerhoftheater eine 3 teilige Vortragsreihe Universum.
- In der Stadtbücherei frägt Professor Jagst, der den Lehrstuhl Finanzmathematik an der TU in Garching innehat, nach den Ursachen und den Verlauf der Finanzkrise. Es versammeln sich an die 100 Garchinger und lernen einen Professor kennen, der allgemein verständliche Bücher schreibt. Er bringt gleich 10 bis 15 seiner eigenen Studenten mit, so dass auch das Ziel erreicht wird, Studenten und Garchinger für eine gemeinsame Veranstaltung zu gewinnen.
- Die Planungen für ein neues Gebäude der VHS auf dem Rathausplatz haben begonnen.
Gewiss, das alles kann man als eine Erweiterung der Garchinger Gespräche ansehen, die seit mehr als 30 Jahren das Gespräch zwischen Garchingern und Menschen auf dem Campus fördern.
Neu, mutig und erfolgversprechend sind die Vielfalt der Orte, die Mitwirkung neuer Einrichtungen wie der VHS, das Auftauchen der Studenten und die Bereitstellung von Mitteln für ein Haus der VHS mitten auf dem Rathausplatz.
Dienstag, 5. Januar 2010
Donnerstag, 3. Dezember 2009
persönlicher Referent für Frau Gabor
Frau Gabor schaffte den 3. Bürgermeister ab. Bald musste sie einsehen, dass es allein mit einem zweiten Bürgermeister schwierig ist, Garching angemessen zu vertreten.
Im November hörte ich erstmals den neuen Persönlichen Referenten der Bürgermeisterin bei der Vernissage einer Ausstellung im Bürgerhaus reden. Ich fand die Vorstellung gut, er redete frei, nicht bloß ein paar Grußworte, sondern setzte sich mit der Kunst allgemein auseinander, nahm den Worten des Künstlers Lorenz nicht zu viel Fett weg, aber ausreichend, damit man sehen konnte, dass von ihm etwas zu erwarten ist.
Im November hörte ich erstmals den neuen Persönlichen Referenten der Bürgermeisterin bei der Vernissage einer Ausstellung im Bürgerhaus reden. Ich fand die Vorstellung gut, er redete frei, nicht bloß ein paar Grußworte, sondern setzte sich mit der Kunst allgemein auseinander, nahm den Worten des Künstlers Lorenz nicht zu viel Fett weg, aber ausreichend, damit man sehen konnte, dass von ihm etwas zu erwarten ist.
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Donnerstag, 5. November 2009
Erschließung für die EWG über den Hüterweg
Die Erschließung des Betriebsgebäudes der EWG an der U-Bahnlinie zum Forschungszentrum sollte über einen Weg erfolgen, der parallel zur U-Bahn südlich der Quantenoptik verläuft. Der Stadtrat hatte zugestimmt, dass die Zusatz- und Ausfallheizung zur Geothermie mit Öl erfolgt. Das Öl sollte nun mit Tanklastwagen geliefert werden. Das heißt: ein Tanker pro Tag für die Zusatzheizung, 40 Tanker für die Ausfallheizung. Die oberen Behörden wollten diesem Weg nur zustimmen, wenn durch zusätzliche Baumaßnahmen augeschlossen wird, dass ein Tanker auf die U-Bahn fallen könnte. Das hätte Geld gekostet, das die EWG nicht hat, und hätte den Zeitplan durcheinander gebracht.
Der Stadtrat hat nun zugestimmt, dass die Tankwagen über einen Feldweg zum Betriebsgebäude fahren. Beim Pflegeheim erschien der Ausbau des Feldweges noch als untragbar, bei der EWG nicht. Offensichtlich soll wahr werden , was immer wieder behauptet wurde: Mit der Geothermie wird den Garchingern die Wärme für ihre Wohnungen geschenkt.
Der Stadtrat hat nun zugestimmt, dass die Tankwagen über einen Feldweg zum Betriebsgebäude fahren. Beim Pflegeheim erschien der Ausbau des Feldweges noch als untragbar, bei der EWG nicht. Offensichtlich soll wahr werden , was immer wieder behauptet wurde: Mit der Geothermie wird den Garchingern die Wärme für ihre Wohnungen geschenkt.
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Energiewende
Bei den Gesellschafteranteilen für die EWG bleibt es nicht. Jetzt leiht die Stadt der EWG 3 Millionen €, weil das Bohrloch für die Messsonde verschüttet worden war und eine weitere Bohrung plötzlich unvorhergesehenerweise notwendig wurde.
Trotzdem soll im nächsten Jahr mit der Wärmelieferung begonnen werden.
Bei dieser Gelegenheit höre ich zum ersten Mal, wo das Betriebsgebäude für die Zusatzheizung hinkommen soll, südlich des MPI für Quantenoptik. Man hat sich für den Einsatz von Öl für die Heizung entschieden. Es wird betont, dass dies noch auf dem Forschungsgelände ist. Grüne und Bürger für Garching stimmen dagegen. Am Hüterweg, wo voraussichtlich das warme Wasser gefördert wird, kommen nur Gebäude so groß wie ein paar Garagen zum Stehen, wird versichert.
Trotzdem soll im nächsten Jahr mit der Wärmelieferung begonnen werden.
Bei dieser Gelegenheit höre ich zum ersten Mal, wo das Betriebsgebäude für die Zusatzheizung hinkommen soll, südlich des MPI für Quantenoptik. Man hat sich für den Einsatz von Öl für die Heizung entschieden. Es wird betont, dass dies noch auf dem Forschungsgelände ist. Grüne und Bürger für Garching stimmen dagegen. Am Hüterweg, wo voraussichtlich das warme Wasser gefördert wird, kommen nur Gebäude so groß wie ein paar Garagen zum Stehen, wird versichert.
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Donnerstag, 3. September 2009
Studenten in Garching
In der Vergangenheit hat es oft geheißen:
Die Studenten sollen raus aus der Wohnbebauung.
Sie machen offensichtlich Lärm. Deshalb hat man immer wieder hinter vorgehaltener Hand Vorschläge gehört, Studentenheime als Lärmschutz für die normale Bevölkerung zu bauen.
Jetzt geschieht das mehr oder weniger hinterm REWE.
Dort werden fleißig nahe der Autobahn Studentenwohnungen gebaut. Der Lärm der Autobahn wird wahrscheinlich durch den vorhandenen Lärmschutzwall stark gemildert. Der Investor sieht jetzt im 2. Bauabschnitt einige Freizeiteinrichtungen vor wie Tischtennisplatten, Billardtische, Kicker und ein Fußballfeld. Einen Versuch der Studenten, Mitbestimmung zu erreichen, hat er kaltlächelnd abgewiegelt:
"Die das wollen , sind bei einem Heim des Studentenwerks besser aufgehoben."
Die Studenten sollen raus aus der Wohnbebauung.
Sie machen offensichtlich Lärm. Deshalb hat man immer wieder hinter vorgehaltener Hand Vorschläge gehört, Studentenheime als Lärmschutz für die normale Bevölkerung zu bauen.
Jetzt geschieht das mehr oder weniger hinterm REWE.
Dort werden fleißig nahe der Autobahn Studentenwohnungen gebaut. Der Lärm der Autobahn wird wahrscheinlich durch den vorhandenen Lärmschutzwall stark gemildert. Der Investor sieht jetzt im 2. Bauabschnitt einige Freizeiteinrichtungen vor wie Tischtennisplatten, Billardtische, Kicker und ein Fußballfeld. Einen Versuch der Studenten, Mitbestimmung zu erreichen, hat er kaltlächelnd abgewiegelt:
"Die das wollen , sind bei einem Heim des Studentenwerks besser aufgehoben."
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Samstag, 1. August 2009
EWG 3. Bohrung
Eine dritte Bohrung ist erforderlich, weil eine Messonde in der zweiten Bohrung steckt und herausgebohrt werden muss. Das ist teuer und braucht Zeit.
Dadurch soll sich für die Anschlusswilligen jedoch nichts ändern, weder am Zeitplan für den Anschluß noch am Preis der Fernwärme.
Das Biomassekraftwerk wurde jetzt im Stadtrat genehmigt. Ziel ist , den Kunden billige Wärme zu verschaffen, ohne die Stadt zu stark damit zu belasten. Da muss natürlich alles billig sein, damit dieses Ziel erreicht wird.
Dadurch soll sich für die Anschlusswilligen jedoch nichts ändern, weder am Zeitplan für den Anschluß noch am Preis der Fernwärme.
Das Biomassekraftwerk wurde jetzt im Stadtrat genehmigt. Ziel ist , den Kunden billige Wärme zu verschaffen, ohne die Stadt zu stark damit zu belasten. Da muss natürlich alles billig sein, damit dieses Ziel erreicht wird.
Sonntag, 5. Juli 2009
Freizeitparks an der U-Bahn Hochbrück
Garching ist attraktiv für Freizeitparks. Nachdem Garching den Skaterpark abgelehnt hat, verfielen gleich zwei neue Betreiber auf Garching.
Beide haben schon eröffnet.
Einer betreibt in einer alten Halle Paintball, das der Bundestag kürzlich als Kampfspiel verbieten wollte. Der Betreiber hat vorgesorgt. Rein dürfen nur Mitglieder über 18 Jahre, obwohl die beiden Geschäftsführer meinen, Ballpoint wäre mehr ein Sportspiel als ein Kampfspiel.
Wetterabhängig ist das Labyrinth im Hanffeld. Labyrinth ist zu wenig, so kommt es mit vielen Beiprogrammen. Die Kinderuni startete aber eine Woche später als geplant, es war einfach zu nass. Nächtes Wochenende kommt eine schaurige Nacht. Nichts für Ängstliche!
Beide haben schon eröffnet.
Einer betreibt in einer alten Halle Paintball, das der Bundestag kürzlich als Kampfspiel verbieten wollte. Der Betreiber hat vorgesorgt. Rein dürfen nur Mitglieder über 18 Jahre, obwohl die beiden Geschäftsführer meinen, Ballpoint wäre mehr ein Sportspiel als ein Kampfspiel.
Wetterabhängig ist das Labyrinth im Hanffeld. Labyrinth ist zu wenig, so kommt es mit vielen Beiprogrammen. Die Kinderuni startete aber eine Woche später als geplant, es war einfach zu nass. Nächtes Wochenende kommt eine schaurige Nacht. Nichts für Ängstliche!
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