Freitag, 27. Juni 2008

Es kommt nichts Besseres nach?

Die alten Kämpfer gehen in Pension:
Jürgen Heckel geht.
Er hat die Stadtbücherei zu einem Treffpunkt aller Bürger , auch der Türken gemacht, und hat so viel zur Integration beigetragen.
Er hatte Fähigkeiten, die für einen Büchereileiter nicht selbstverständlich sind und hat diese für das kulturelle Leben Garchings eingesetzt.
Er nutzte seine Beziehungen ins rote Lager und zu seinen Freunden, und brachte dadurch Kulturschaffende wie Johanno Straßer, Heidenreich und Ude nach Garching, die wir sonst nie zu sehen bekommen hätten, auch die persönliche Beziehung zu Asta Scheib wäre ohne ihn nie zustande gekommen.
In der Kunst hatte er ein Gespür, Arbeiten und Künstler zu entdecken, die starke Impulse an die Garchinger gaben z.B. Schubladi, Schublada, ein Kunsttherapieprojekt mit Aids-Patienten.

Becke geht, sein Stellvertreter Kopp ist irgendwie demontiert.
Er hat den Kudo gemanaged, eine Institution, der ich in den letzten 10 jahren nicht so viel abgewinnen konnte, weil es mir zu groß erschien und ich Bauchschmerzen bekam, weil ich nichts sah und nichts hörte, es aber unmöglich war, einen guten Platz zu ergattern. Als Photograph ist er schon beinahe Künstler, mit dem Kino setzte er sich über die Kostenschätzungen des Kulturreferats hinweg.

Ramadans Brot und Spiele wiederholen sich 2008 offenbar nicht.
Brot und Spiele waren kein großer Erfolg, zu teuer und zu wenig durchorgansiert. Aber er brachte Professor Lesch auf die Bühne. Schade.

Kubilke ging.
Er war volksnah. Er war kulturell nteressiert. Er veranstaltete eine Bibelausstellung: Ein Teil der Bücher in der Stadtbücherei, ein Teil in der Kirche. Das hätte ich mir öfter gewünscht.

Roßmanith geht, Liesch kommt
Ein Mann vom Campus kommt, ist es ein Brückenbauer?

Nachfolger: Gabi, nicht Kopp, Windisch, Frohwein. Liesch. Überwiegen die Verwalter?

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Samstag, 21. Juni 2008

Alles Neu

Alles neu macht der Mai.

Anstelle die Renovierung des Werner -Heisenberg-Gymnasiums zügig anzugehen , wurde beschlossen, einen Neubau zu überlegen. Für den Neubau soll ein Grundstück gefunden werden. Es bietet sich der Platz an, wohin der Bolzplatz verlegt worden ist. Warum nicht den Bolzplatz erneut verlegen, bevor er von der Jugend angenommen wird?

Die Pläne für den Umbau des Gesindehauses werden auf Eis gelegt und dafür ein Neubau überlegt, der auch die von der VHS geforderten Räume beherbergen soll. Sorgen machen nur die fällige Rückzahlung der Zuschüsse für die neuerichtete Mensa des Gymmi.

Samstag, 14. Juni 2008

Besetzung öffentlicher Grundstücke

Der Spaziergänger, der vor dem Mühlnpark den weg zur Isarau etwas abkürzen möchte, traut seinen Augen nicht:
Über den Weg hängt ein Zettel mit der Aufforderung , diesen Weg nicht mehr zu betreten, weil Bienenfreunde hier ihre bienenkästen aufgestellt haben. Die Bienen machen sich die Arbeit, in den Gärten rundherum den Pollen zu sammeln, woraus dannn grüner Honog gemacht werde. Unterschreiben ist das ganze von einem Doktor.
Auch der Garchinger Bauhof wird darin aufgefordert, irgendwelche Störungen zu unterlassen.

Ist das Aneigung öffentlicher Grundstücke im Namen ökologischen Handelns?

Man kann häufig beobachten, dass auf öffentlichen Gehsteigen manches Mitglied des Stadtrates seine Autos parkt, wohl als Gegenleistung für das politische Engagement

Als Gegenleistung für eine unterlassene Anzeige fordert der Der Bund Natur Ortsgruppe Garching von der Stadtverwaltung Garching die Bachpflege u.a. die Beseitigung von Neophyten am Ufer des Mühlbaches in Höhe von Dietersheim. Die Stadt habe zugelassen, dass bei der Ausräumung des Mühlbaches Naturschäden angerichtet wurden.

Verschieben heißt Einsparen

Bürgermeisterin Gabor lässt verkünden: wir haben eine halbe Million eingespart. Schaut man genauer hin, so hat sie den Betrag ins nächste Jahr verschoben, nämlich den Ansatz für die Umgehungsstraße West, weil da sicher 2008 nicht mehr begonnen wird.

Handfester scheint die Verschiebung des Ausbaus des Gesindehauses. Da überzeugt sie das bisher vorgelegte Nutzungskonzept nicht.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Die ersten 30 Tage im Amt

Die neue Bürgermeisterin ist noch keine hundert Tage im Amt, aber sie setzt Zeichen, wie sie ihr Amt zu gestalten denkt:
> Sie startet im ersten Monat die Garchinger Kunst-Projekte.
Eine der CSU-Damen hatte den Vorschlag gemacht, in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband bildender Künstler München und Oberbayern den Rathausplatz künstlerisch zu beleben. Das Werk des Nachwuchskünstler Christian Schnurer, die Karikatur einer Mittelstreckenrakete mit dem Namen Rostock 20 , die auf einer Feuerwehrleiter montiert ist, steht ein Jahr auf dem Rathausplatz. Die Gefährlichkeit der Rakete wird durch Anbringen eines labilen, kleinen Flügels, eines Sattels, eines starren Lenkers , eines Zeltes und eines Gashilfsmotors stark gemildert. Kinder fragen trotzdem noch:
"Wann fliegt die Rakete fort?"

> Der Bürger, die Bürgerin kann sein, ihr Anliegen vor der Stadtratssitzung anbringen. Dazu wird eine halbe Stunde vorgesehen.

> Der Haushalt für das nächste Jahr wird verabschiedet. Auch dort werden Akzente gesetzt: mehr Geld für die Kindergärten (Bau des Kinderhauses und Verringerung der Gruppenstärke)

> der Posten des dritten Bürgermeisters wird gestrichen

> der ausgeschiedene Bürgermeister Solbrig wird würdig verabschiedet. Frau Gabor findet zum Abschied versöhnliche Worte.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Maibaum

Ein neuer Maibaum wurde vom Heimatverein errichtet, der längste und schwerste in der Geschichte des Maibaumes.

Gefeiert wurde auf der Wiese zwischen U-Bahn Ausgang Ost und Gesindehaus. Der Platz war ideal für die an die 2000 Besucher und damit für die Geschäfte. Vielleicht wird daraus der so oft schon versprochene Ortspark.



Der Maibaum wurde mit modernsten Methoden bewacht. Das eine Ende des Maibaumes hatte in der Halle nicht mehr Platz, so dass es in einen Container gesteckt wurde. Davor wurde ein mit Steinen gefüllter Container gestellt. Bewegungsmelder gaben Zeichen an die Handies, mit denen die 3 Maibaumwächter in einem Nebenraum schliefen.



Der Maibaum der Dietersheimer wurde gestohlen, nachdem der Bearbeitungsplatz mit Hilfe von Google Earth gefunden worden war. Gegen ein Fass Bier konnten ihn die Dietersheimer wieder auslösen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Neues aus dem Rathaus

Riedl ist zweiter Bürgermeister. Der Posten des dritten Bürgermeisters ist gestrichen.
Dem ehemaligen dritten Bürgermeister reut sein Spruch, Garching habe den akademischen Wechsel verpasst.
Seinen Abschied hat der Leiter der VHS Nord, Herr Becke, verkündet. Der Kudo wird eingestellt. Das war Beckes persönliches Hobby, und das will er dem neuen Leiter nicht als Aufgabe aufbinden. Etwas spät war sein Ruf nach neuen Räumen für die VHS in Garching. In Ismaning und Unterföhring sind neue Räume im Bau, in denen ein Teil der Garchinger Mitarbeiter der VHS zukünftig ihren Arbeitsplatz haben werden.
Kulturelle Impulse gibt es durch die Bürgermeisterin:
Die künstlerische Ausgestaltung des Rathausplatzes beginnt Ende Mai. In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband bildender Künstler München und OBB. wird für ein Jahr eine Kunst-Installation auf dem Rathausplatz eingerichtet. Damit wird einem Vorschlag der CSU (Frau Böning) entsprochen.