Donnerstag, 4. Juni 2009

Hanflabyrinth statt Feuerhex

Als Chorleiter Neuhauser 2006 den Vorschlag unterbreitete, am U-Bahnhof Hochbrück ein Zelt für die Aufführung des Musicals Feuerhex aufzustellen, erntete er vielfaches Kopfschütteln. Im Bürgerhaus wurde eine kleine Tribüne aufgebaut, von den anderen Plätzen sah man meist nur die Köpfe der Sänger.
In der Zwischenzeit hat das dt. Theater an der U-Bahnhaltestelle Fröttmaning ein Zelt aufgebaut, um die Umbauphase des Hauses zu überbrücken.
Neuhauser hat seine Feuerhex im Zirkus Kronezelt aufgeführt.
Jetzt startet ein neues Unternehmen an der U-Bahnhaltestelle Hochbrück: es wird ein Hanf-Labyrinth angesät. Um niemanden aufzuregen, wird versichert, dass aus diesem Hanf keine Betäubungsmittel erzeugt werden können.

Montag, 11. Mai 2009

1 Jahr Bürgermeisterin Gabor

Frau Gabor verschafft sich Luft.
Die Leitung der Ortsgruppe der CSU Garching gibt sie ab, sie geht lieber zu jedem 90. Geburtstag eines Garchinger. Bei der nächsten Wahl wird dies sicher mehr zählen als der Ortsgruppenvorsitz.
Dass sie in der Gemeindeverwaltung mit einer Art geschäftsführenden Beamten Entlastung sucht, geht in dieselbe Richtung. Vielleicht ist ein solcher Besen besser als der, den die Gabor im Wahlkampf versprach.

Dienstag, 7. April 2009

Beliebige Architektur

In Garching läßt man so planen, dass das Gebäude an jeder Stelle in Garching gebaut werden kann. Die Einbindung in die Umgebung, benachbarte Höhen, Qualität. Alles ist egal, eine Kiste passt überall.

Das ist nicht die Ausnahme , sondern es wird zur Regel.

So geschehen mit dem Kinderhaus. Ohne irgendeine Umplanung kann es vom Bauplatz neben dem Kindergarten am Mühlbach zu einem bisherigen Blumenverkaufsfeld am Brunnenweg versetzt werden.
Das Betriebsgebäude der EWG wird genehmigt, immerhin 50 Meter lang, obwohl der Standort noch nicht festliegt.
Der zweite Bürgermeister:
"Wegen des Standorts mache ich keinen Salto."

Dienstag, 10. März 2009

Gelingt der Coup

Der Coup, den die Bürgermeisterin vorbereitet, würde ihr den hohen Respekt der Bevölkerung verschaffen. Sie will das Geld für die Renovieruing des Gesindehauses aus dem Konjunkturstützprogrammm der Bundesregierung holen. Zum zweiten will sie erreichen, die Abwanderungstendenzen der Volkshochschule München Nord nach Ismaning und Unterföhring zu stoppen und die VHS Nord wie in der Vergangenheit stärker an Garching zu binden. Drittens will sie zeigen, dass sie recht hatte, das bisher vorgelegte Nutzungskonzeptt des Gesindehauses zu bemängeln. Kurz, der neue VHS-Leiter Dr. Stets wurde beauftragt, das Nutzungskonzept für das Gesindehaus zu überarbeiten. Zusätzlich könnte die VHS Räume im Römerhof erhalten, wenn der Kindergarten ins Kinderhaus umzöge. Wenn es gelingt, wäre dies ein tolles, komplexes und gut gezieltes Vorhaben.

Sonntag, 1. Februar 2009

Rückschläge für neue Bürgermeisterin

Die ersten hundert Tage sind für die Bürgermeisterin vorbei. Erfolgsmeldung folgte auf Erfolgsmeldung. Jetzt gibt es Eintrübungen:

1. Die Bürgermeisterin setzt sich mit ihrem Standortsvorschlag fürs WHG nicht durch.
Das Motto:
"Lieber 5 Jahre Baulärm als 30 Jahre Autolärm", überzeugte.

2. Garching ist der UWG beigetreten, das kostete auch eine Bürgschaft. Das Geo-Wasser wird mit Öl von 74 Grad auf 110 Grad erhitzt, bevor es zur Heizung benutzt werden kann. Das noch gar nicht der Diskussion stehende Betriebsgebäude wird dadurch nicht kleiner. Die Hochbrücker, die der Bürgermeisterin die Mehrheit verschafften, müssen immer noch befürchten, dass die Biomasse kommt.

3. Der Umbau der Straßenkreuzung an der B471 Neu baut eher Stau auf als ab, behauptet zumindest der CSU-Führer im Stadtrat. Die Ampelanlage an der B 471 alt kommt nicht voran.

4. Das Klima im Stadtrat hat sich sehr verschlechtert.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Auszug aus dem Sitzungssaal

Stadträte haben bei dem Thema Standort des WHG aus Protest den Sitzungssaal verlassen. Jetzt droht ihnen ein Bußgeld bis 250 € wegen des Verstoßes gegen die Gemeindeordnung.
Stadtrat Tremmel hat als ehemaliger Schüler des WHG in der letzten Zeitschrift der "Bürger für Garching"eine klare Darstellung der Gründe geliefert, die gegen eine Aufgliederung des WHG sprechen.

Wenn das WHG in seiner jetzigen Form leichtfertig aufs Spiel gesetzt würde, dann wäre das Ansehen der CSU in Garching bald verspielt. Das WHG sollte den besten Standort in Garching bekommen, nach dem Willen der Schüler und Lehrer ist das der jetzige Standort.
Das Potential des WHG für Garching ist nicht zu unterschätzen. Zwei Beispiele aus dem Januar 2009:
Der Autor Kumpfmüller kommt im Januar in die Stadtbücherei, Jens Zehrfeld wird in einem Ausblick der SZ auf das Jahr 2009 als einer von 6 Personen bezeichnet, von denen man im Jahr 2009 hören wird.

Ich würde mir nur wünschen, dass die Garchinger Bürger mehr an den kulturellen Veranstaltungen des WHG teilnehmen könnten.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Sozialgestaffelte Kindergartenbeiträge

"Frohes Fest- Wie sozial ist Garching?" titelt die SPD in Garching ihr zweites Garchinger Gespräch. Die SZ schreibt gar von sozialer Kälte. Rauslesen kann man: Und das zum frohen Fest!
Liest man genauer, so stellt man fest, dass die Bearbeitung der Anträge auf Erstattung oder Ermäßigung der Kindergartenbeiträge von der Stadtverwaltung zum Landratsamt verlegt wird, wo sie von der Aufgabenstellung her hingehören. Dadurch werden in Garching im Jahr 200 Stunden Bearbeitungszeit eingespart, die für die Beantragung von Zuschüssen zum Kindergartenbetrieb verwendet werden sollen. Hartz IV Empfänger erhalten die Kindergartenbeiträge sowieso, die anderen erhalten sie in Zukunft vom Landratsamt, und nicht mehr von Garching.

Von den Reichen lernt man sparen, liest man . Die reichen Eltern schicken ihre Kinder in die kirchlichen Kindergärten, wo es keine soziale Staffelung gibt. Sind die Kirchen unsozial?