Samstag, 17. April 2010

Auf dem Weg zur Universitätsstadt

Schon wieder hat Garching einen Schritt in Richtung Universitätsstadt zu vermelden:
-Das WHG wird Partnerschule der TUM.
Die TUM hat eine Fakultät für die Heranbildung von Lehrern in naturwissenschaftlichen Fächern an Schulen eingerichtet. Sie hat ein Netz von 50 Schulen über ganz Bayern darunter jetzt das WHG in unmittelbarer Nähe.
- Die TUM bietet ab Sommersemester 2010 eine Kinderuni an, darunter auch eine Vorlesung auf dem Garchinger Campus. Als Zuckerl wird den Kindern in Garching ein Einblick in die Garchinger Forschungslabors angeboten.
Nachdem der Garchinger Funpark an der U-Bahnstation Garching-Hochbrück ab 2009 eine Vorlesung der Kinderuni im grünen Klassenzimmer bietet, ist die Kinderuni dann so richtig in Fahrt gekommen.

Samstag, 27. Februar 2010

WHG und Kultur im Februar

Hier werden erstmals meine beiden Blogs "´My Garching " bei Google und bei Freeblog zusammengefasst. Ich schreibe also zwei Kapitel hintereinander:


1. My Garching Bürgermeisterin Gabor


2. My Garching Kultur im Februar


zu 1. Die SZ titelt "Gabor hält eisern am WHG fest." Sie will die Wünsche der Nachbargemeinden Ismaning und Unterföhring nach einem eigenen Gymnasium abwehren und damit die Größe des WHG und damit all die Wahlmöglichkeiten erhalten. Diese Abwehr scheint kaum zu gelingen und das wäre natürlcih eine Schlappe, denn der Standort Garching würde sich dadurch verschlechtern.


Die Bestellung eines persönlichen Referenten dürfte ihr dagegen gelingen, was sie sehr stark machen würde. Die Opposition hat das zu spät erkannt, denn mit ihren Stimmen wurde diese Position 2009 geschaffen.


zu 2. Im Februar war kulturell allerhand los:


Im RHT, also mitten in der Stadt, lief der große Kinoerfolg 2008 "Little Miss Sunshine. Außerdem las Jan Weiler aus seinem neuen Buch "Mein Leben als Mensch". Er erwies sich als harter Konkurrent zu Axel Hacke und auch zu Kaminer.



Im Bürgerhaus löste die Ausstellung des international renommierten Künstlers Rudolf L. Reiter, des Erfinders der modernen Romantik, die von Lothar Kremer ab, der im Februar verstorben ist.

Ich hätte mir gewünscht, die Entwicklung des Künstlers besser nachvollziehen zu können, aber immerhin ging der Leiter des Erdinger Museums "Sammlung R.L. Reiter" in seiner Rede bei der gutbesuchten Vernissage darauf ein.


Die Stadtbücherei

Ganz nah an der Moderne wagte sich die Stadtbücherei, als sie Zé do Rock zu einer Lesung einlud. Der mit einer mächtigen Stimme begabte Zé sprach kauderdeutsch und stellte mit einer Powerpointpräsentation sein neuestes Buch und seine tollen Projekte vor, z.B. entwickelt er ein besseres Esperanto, ein neues Pidgin-Englisch und eben ein neues einfacheres Kauder- Deutsch, einfach mal gelebtes Multikulti.

Zé kommt mit seinem Auftritt den Slam-Poetry-Vertretern sehr nahe, aber vielleicht kommen die auch einmal in die Stadtbücherei.



Mit der Pfarrerin Breit erfüllte die Stabü einen dringenden, aktuellen Bedarf der meist älteren Zuhörer, es ging kompetent und lebensnah um die Patientenverfügung und die Betreuuungsvollmacht.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Universitätsstadt Garching

Der Stadtrat Garching sprach sich gegen eine Städtepartnerschaft mit Oxford oder Cambrigde aus. Ein Argument war, dass die bisherigen zwei Städtepartnerschaften der Stadt nicht besonders gerne von den Bürgern angenommen werden.
Frau Gabor blieb ihrer Richtung treu, alles zu fördern, was die Universitätsstadt beleben könnte.
Sie nahm die Anregung auf, eine osteuropäische Universitätsstadt zu gewinnen, wenn sich eine Gruppe von Garchinger Bürgern dafür einsetzt. Gedacht wird an die aus Rumänien kommenden Siebenbürger. Frau Gabor will mit Herrn Herrmann, dem Präsidenten der TUM darüber sprechen. Das entspricht der Einsicht: "Ohne TU wird das nicht gehen."
Viele Besucher kamen in das Römerhoftheater, um sich die Diskussion zwischen Theologen und Naturwissenschaftler über die Entstehung des Universums anzuhören. Erfreulich ist , dass sich die Benutzung des Rathaussaals und des RHT's durch die VHS in den nächsten Monaten fortsetzt.

Dienstag, 5. Januar 2010

Die Universitätsstadt mit Leben füllen

Die Bürgermeisterin, Frau Gabor, macht allen klar, dass es ihr vorrangiges Ziel ist, die Universitätsstadt mit Leben zu füllen. Sie stößt deshalb Aktionen an, die Leben in die Stadt bringen. Und es tut sich was:
- Sie stellt den großen Sitzungssaal im Rathaus für einen populärwissenschaftlichen Vortrag der VHS im Dezember 2009 zur Verfügung.
Dr. Müller erklärt den Weltraum und die Aufgaben des Exzellenzzentrums Universe auf dem Campus vor. Etwas mehr als 100 Garchinger hören sich den Vortrag interessiert an.
- Für den Januar 2010 organisiert der ev. Studentenpfarrer Hepp erstmals im Römerhoftheater eine 3 teilige Vortragsreihe Universum.
- In der Stadtbücherei frägt Professor Jagst, der den Lehrstuhl Finanzmathematik an der TU in Garching innehat, nach den Ursachen und den Verlauf der Finanzkrise. Es versammeln sich an die 100 Garchinger und lernen einen Professor kennen, der allgemein verständliche Bücher schreibt. Er bringt gleich 10 bis 15 seiner eigenen Studenten mit, so dass auch das Ziel erreicht wird, Studenten und Garchinger für eine gemeinsame Veranstaltung zu gewinnen.

- Die Planungen für ein neues Gebäude der VHS auf dem Rathausplatz haben begonnen.

Gewiss, das alles kann man als eine Erweiterung der Garchinger Gespräche ansehen, die seit mehr als 30 Jahren das Gespräch zwischen Garchingern und Menschen auf dem Campus fördern.
Neu, mutig und erfolgversprechend sind die Vielfalt der Orte, die Mitwirkung neuer Einrichtungen wie der VHS, das Auftauchen der Studenten und die Bereitstellung von Mitteln für ein Haus der VHS mitten auf dem Rathausplatz.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

persönlicher Referent für Frau Gabor

Frau Gabor schaffte den 3. Bürgermeister ab. Bald musste sie einsehen, dass es allein mit einem zweiten Bürgermeister schwierig ist, Garching angemessen zu vertreten.

Im November hörte ich erstmals den neuen Persönlichen Referenten der Bürgermeisterin bei der Vernissage einer Ausstellung im Bürgerhaus reden. Ich fand die Vorstellung gut, er redete frei, nicht bloß ein paar Grußworte, sondern setzte sich mit der Kunst allgemein auseinander, nahm den Worten des Künstlers Lorenz nicht zu viel Fett weg, aber ausreichend, damit man sehen konnte, dass von ihm etwas zu erwarten ist.

Donnerstag, 5. November 2009

Erschließung für die EWG über den Hüterweg

Die Erschließung des Betriebsgebäudes der EWG an der U-Bahnlinie zum Forschungszentrum sollte über einen Weg erfolgen, der parallel zur U-Bahn südlich der Quantenoptik verläuft. Der Stadtrat hatte zugestimmt, dass die Zusatz- und Ausfallheizung zur Geothermie mit Öl erfolgt. Das Öl sollte nun mit Tanklastwagen geliefert werden. Das heißt: ein Tanker pro Tag für die Zusatzheizung, 40 Tanker für die Ausfallheizung. Die oberen Behörden wollten diesem Weg nur zustimmen, wenn durch zusätzliche Baumaßnahmen augeschlossen wird, dass ein Tanker auf die U-Bahn fallen könnte. Das hätte Geld gekostet, das die EWG nicht hat, und hätte den Zeitplan durcheinander gebracht.
Der Stadtrat hat nun zugestimmt, dass die Tankwagen über einen Feldweg zum Betriebsgebäude fahren. Beim Pflegeheim erschien der Ausbau des Feldweges noch als untragbar, bei der EWG nicht. Offensichtlich soll wahr werden , was immer wieder behauptet wurde: Mit der Geothermie wird den Garchingern die Wärme für ihre Wohnungen geschenkt.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Energiewende

Bei den Gesellschafteranteilen für die EWG bleibt es nicht. Jetzt leiht die Stadt der EWG 3 Millionen €, weil das Bohrloch für die Messsonde verschüttet worden war und eine weitere Bohrung plötzlich unvorhergesehenerweise notwendig wurde.

Trotzdem soll im nächsten Jahr mit der Wärmelieferung begonnen werden.

Bei dieser Gelegenheit höre ich zum ersten Mal, wo das Betriebsgebäude für die Zusatzheizung hinkommen soll, südlich des MPI für Quantenoptik. Man hat sich für den Einsatz von Öl für die Heizung entschieden. Es wird betont, dass dies noch auf dem Forschungsgelände ist. Grüne und Bürger für Garching stimmen dagegen. Am Hüterweg, wo voraussichtlich das warme Wasser gefördert wird, kommen nur Gebäude so groß wie ein paar Garagen zum Stehen, wird versichert.