Donnerstag, 22. Mai 2008

Maibaum

Ein neuer Maibaum wurde vom Heimatverein errichtet, der längste und schwerste in der Geschichte des Maibaumes.

Gefeiert wurde auf der Wiese zwischen U-Bahn Ausgang Ost und Gesindehaus. Der Platz war ideal für die an die 2000 Besucher und damit für die Geschäfte. Vielleicht wird daraus der so oft schon versprochene Ortspark.



Der Maibaum wurde mit modernsten Methoden bewacht. Das eine Ende des Maibaumes hatte in der Halle nicht mehr Platz, so dass es in einen Container gesteckt wurde. Davor wurde ein mit Steinen gefüllter Container gestellt. Bewegungsmelder gaben Zeichen an die Handies, mit denen die 3 Maibaumwächter in einem Nebenraum schliefen.



Der Maibaum der Dietersheimer wurde gestohlen, nachdem der Bearbeitungsplatz mit Hilfe von Google Earth gefunden worden war. Gegen ein Fass Bier konnten ihn die Dietersheimer wieder auslösen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Neues aus dem Rathaus

Riedl ist zweiter Bürgermeister. Der Posten des dritten Bürgermeisters ist gestrichen.
Dem ehemaligen dritten Bürgermeister reut sein Spruch, Garching habe den akademischen Wechsel verpasst.
Seinen Abschied hat der Leiter der VHS Nord, Herr Becke, verkündet. Der Kudo wird eingestellt. Das war Beckes persönliches Hobby, und das will er dem neuen Leiter nicht als Aufgabe aufbinden. Etwas spät war sein Ruf nach neuen Räumen für die VHS in Garching. In Ismaning und Unterföhring sind neue Räume im Bau, in denen ein Teil der Garchinger Mitarbeiter der VHS zukünftig ihren Arbeitsplatz haben werden.
Kulturelle Impulse gibt es durch die Bürgermeisterin:
Die künstlerische Ausgestaltung des Rathausplatzes beginnt Ende Mai. In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband bildender Künstler München und OBB. wird für ein Jahr eine Kunst-Installation auf dem Rathausplatz eingerichtet. Damit wird einem Vorschlag der CSU (Frau Böning) entsprochen.

Montag, 14. April 2008

Die Neuen

Bei der Vernissage des Malzirkels unserer Partnerstadt Radeberg traf ich auf die neue Riege an der Spitze unserer Stadt: die zukünftige Bürgermeisterin und den vermutlichen zweiten Bürgermeister und dessen Frau.

Verblüffend war, dass sich die Wahlverlierer nicht sehen ließen. Ich hatte nicht gewußt, dass selbst Kunst bei uns politisch eingefärbt ist.

Ich sprach gleich den zweiten Bürgermesiter an, dass er als kulturfeindlich gelte. "Das haben mir nur die Anderen unterstellt." Es ist cool, nicht vom Gegener zu sprechen, sondern von den anderen.

Bei der Matinee zwei Tage später fand sich für mich ein leerer Platz nur noch neben der zukünftigen Bürgermeisterin. Da setzte ich mich hin.

Meine Spezln meinten:
"Mächst wohl mit der Bürgermeisterin anbandeln?"
Ich:
"Ihr habt schon mal gesagt, ich gehör zur Wundrak (Grüne), jetzt wär es die Bürgermeisterin. Nur damit ihr es wisst, ich häng mein Fahndl nicht nach dem Wind."

Donnerstag, 3. April 2008

Sperrmüll für Garchinger Bürger nicht mehr kostenlos

Der Initiator der Garchinger Geothermie war im Wahlkampf heftig angegriffen worden, er wolle in Hochbrück eine Müllverbrennungsanlage errichten.

Er wehrte sich dagegen. Der SPD-Bürgermeisterkandidat, der sich für das Biomassekraftwerk aussprach, fiel bei der Kommunalwahl, wie berichtet, durch.

Jetzt schlug der Initiator zurück.
Die Garchinger Bürger können ihren Sperrmühl bei der AC Recycling Anlage nicht mehr kostenlos entsorgen.

Freitag, 21. März 2008

SPD verliert nach 36 Jahren Bürgermeisterwahl

Die ewige Zweite, Frau Gabor, ist Sieger geworden.

Der SPD-Kandidat meinte , einer Universitätsstadt hätte ein akademischer Bürgermeister besser angestanden.

Anstatt einer Energiewende ist eine politische Wende eingetroffen.

Samstag, 8. März 2008

Stichwahl

Die Wahl brachte folgende Ergebnisse:
6 Parteien stellen Stadträte, der Bürgermeister wird in 14 Tagen per Stichwahl ermittelt.

Die EWG (Energiewende Garching) hat einen Tag vor der Wahl ein aufwendiges Druckwerk an die Haushalte verteilt, in dem alles als Lügen angeprangert wurde, was von den Gegnern des SPD-Kandidaten behauptet wurde.

Montag, 4. Februar 2008

Elefantenrunde und Geothermie

Bei der Elefantenrunde wurde das Thema Geothermie hochgekocht. Der SPD-Vertreter hielt an dem Projekt fest, die CSU und die anderen Parteien wollen Geothermie, aber ohne das Biomassekraftwerk, das der Investor Herr Klotz vorstellte.

Die Stadtverwaltung Garching war zögerlich an das Thema Geothermie herangegangen und war froh, als sich der Garchinger Unternehmer Klotz den Claim Garching sicherte. Garching verkündete stolz, dass sie mit nur einer Mio € wesentliche Mitspracherechte erhalte.

Das Erstaunen der Garchinger Stadträte muss groß gewesen sein, als die Nachbargemeinde Unterschleißheim, ein Pionier auf dem Gebiet der Geothermie, sich gegen die Garchinger Pläne für ein Biomassekraftwerk wendete. Unterschleißheim befürchtet, dass in dem Biomassekraftwerk die vielen, vielen Eisenbahnschwellen, die auf dem Gelände von AC Recycling lagern, verfeuert werden.
Die Fa Eon trat als weiterer Gesellschafter in die EWG = Energie Wende Gesellschaft ein, eine Bestimmerin, die sicherlich keinen großen Wert auf niedrige Energiepreise legt.
Und schließlich erklärte die TUM, sie hätte ein ausreichend großes Heizkraftwerk, ein Kraftwärmekraftwerk mit hohem Wirkungsgrad und ausreichender Kapazität, das sie auch als Forschungsinstrument benutze, und sie denke nicht daran, Fernwärme von EWG zu beziehen.

Die CSU hat jetzt die Intergration Stadt/ Campus auf ihre Wahlkampffahne geschrieben. Die CSU Senioren luden zu einer Vernissage in die Magistrale des Maschinenenwesens auf dem Campus ein.
Die SPD antwortet mit einer Einladung zu Gantzers Vortrag über die Patientenverfügung.
Die Stadtverwaltung sprach von einer verpassten großen Gelegenheit.

Link: http://www.garching-liest.de/