Montag, 14. April 2008

Die Neuen

Bei der Vernissage des Malzirkels unserer Partnerstadt Radeberg traf ich auf die neue Riege an der Spitze unserer Stadt: die zukünftige Bürgermeisterin und den vermutlichen zweiten Bürgermeister und dessen Frau.

Verblüffend war, dass sich die Wahlverlierer nicht sehen ließen. Ich hatte nicht gewußt, dass selbst Kunst bei uns politisch eingefärbt ist.

Ich sprach gleich den zweiten Bürgermesiter an, dass er als kulturfeindlich gelte. "Das haben mir nur die Anderen unterstellt." Es ist cool, nicht vom Gegener zu sprechen, sondern von den anderen.

Bei der Matinee zwei Tage später fand sich für mich ein leerer Platz nur noch neben der zukünftigen Bürgermeisterin. Da setzte ich mich hin.

Meine Spezln meinten:
"Mächst wohl mit der Bürgermeisterin anbandeln?"
Ich:
"Ihr habt schon mal gesagt, ich gehör zur Wundrak (Grüne), jetzt wär es die Bürgermeisterin. Nur damit ihr es wisst, ich häng mein Fahndl nicht nach dem Wind."

Donnerstag, 3. April 2008

Sperrmüll für Garchinger Bürger nicht mehr kostenlos

Der Initiator der Garchinger Geothermie war im Wahlkampf heftig angegriffen worden, er wolle in Hochbrück eine Müllverbrennungsanlage errichten.

Er wehrte sich dagegen. Der SPD-Bürgermeisterkandidat, der sich für das Biomassekraftwerk aussprach, fiel bei der Kommunalwahl, wie berichtet, durch.

Jetzt schlug der Initiator zurück.
Die Garchinger Bürger können ihren Sperrmühl bei der AC Recycling Anlage nicht mehr kostenlos entsorgen.

Freitag, 21. März 2008

SPD verliert nach 36 Jahren Bürgermeisterwahl

Die ewige Zweite, Frau Gabor, ist Sieger geworden.

Der SPD-Kandidat meinte , einer Universitätsstadt hätte ein akademischer Bürgermeister besser angestanden.

Anstatt einer Energiewende ist eine politische Wende eingetroffen.

Samstag, 8. März 2008

Stichwahl

Die Wahl brachte folgende Ergebnisse:
6 Parteien stellen Stadträte, der Bürgermeister wird in 14 Tagen per Stichwahl ermittelt.

Die EWG (Energiewende Garching) hat einen Tag vor der Wahl ein aufwendiges Druckwerk an die Haushalte verteilt, in dem alles als Lügen angeprangert wurde, was von den Gegnern des SPD-Kandidaten behauptet wurde.

Montag, 4. Februar 2008

Elefantenrunde und Geothermie

Bei der Elefantenrunde wurde das Thema Geothermie hochgekocht. Der SPD-Vertreter hielt an dem Projekt fest, die CSU und die anderen Parteien wollen Geothermie, aber ohne das Biomassekraftwerk, das der Investor Herr Klotz vorstellte.

Die Stadtverwaltung Garching war zögerlich an das Thema Geothermie herangegangen und war froh, als sich der Garchinger Unternehmer Klotz den Claim Garching sicherte. Garching verkündete stolz, dass sie mit nur einer Mio € wesentliche Mitspracherechte erhalte.

Das Erstaunen der Garchinger Stadträte muss groß gewesen sein, als die Nachbargemeinde Unterschleißheim, ein Pionier auf dem Gebiet der Geothermie, sich gegen die Garchinger Pläne für ein Biomassekraftwerk wendete. Unterschleißheim befürchtet, dass in dem Biomassekraftwerk die vielen, vielen Eisenbahnschwellen, die auf dem Gelände von AC Recycling lagern, verfeuert werden.
Die Fa Eon trat als weiterer Gesellschafter in die EWG = Energie Wende Gesellschaft ein, eine Bestimmerin, die sicherlich keinen großen Wert auf niedrige Energiepreise legt.
Und schließlich erklärte die TUM, sie hätte ein ausreichend großes Heizkraftwerk, ein Kraftwärmekraftwerk mit hohem Wirkungsgrad und ausreichender Kapazität, das sie auch als Forschungsinstrument benutze, und sie denke nicht daran, Fernwärme von EWG zu beziehen.

Die CSU hat jetzt die Intergration Stadt/ Campus auf ihre Wahlkampffahne geschrieben. Die CSU Senioren luden zu einer Vernissage in die Magistrale des Maschinenenwesens auf dem Campus ein.
Die SPD antwortet mit einer Einladung zu Gantzers Vortrag über die Patientenverfügung.
Die Stadtverwaltung sprach von einer verpassten großen Gelegenheit.

Link: http://www.garching-liest.de/

Samstag, 5. Januar 2008

Neuer Sonntagsspaziergang

Ein neuer Sonntagsspaziergang hat sich aufgetan. Immerhin habe ich schon zweimal Leute getroffen, die sich daran versucht haben, zwei rechts von der U-Bahn und 5 links davon .

Man fährt mit der U-Bahn Garching nach U-Bahn Garching Forschungszentrum und geht dann nach Garching der U-Bahn entlang stadteinwärts.

Geht man rechts von der U-Bahn stadteinwärts kommt man nach einiger Zeit zu einem Wendeplatz. Der Weg ist zu Ende. Bei festem Untergrung kann man dann nach rechts über das Feld zum nächsten Weg gehen. Dieser Weg führt nach Garching zum Hüterweg. Wenn Sie dem Hüterweg folgen, kommen Sie direkt an der Feuerwehr vorbei zur Stadtmitte bzw. zum U-Bahnhof Garching Ausstieg Maibaum.

Geht man links von der U-Bahn stadteinwärts, ist man besser dran. Der Weg mündet direkt in den Hüterweg und auf dem Hüterweg kommt man direkt zur Freisingerstraße und dann zur U-Bahnstation Garching Ausgang Maibaum.

Montag, 31. Dezember 2007

Kommunalwahl 2008

Der Wahlkampf hat begonnen. SPD-Kandidaten üben sich im Klinkenputzen.
Zur Zeit sind einige Personen netter als sonst. Sie grüßen, geben einem die Hand, der Gehsteig wird pünktlich geräumt, die Äste, die sonst den Gehsteig einengen, werden zurückgeschnitten, die Gehsteige werden nicht mehr als Firmenabstellplätze belegt.

Der Grund ist die Kommunalwahl im März 2008.

Ich werde daran erinnert als 2 Kandidaten der SPD am 2. Weihnachtsfeiertag an der Haustüre klingeln. Nein, es waren die Kandidaten, nicht die Sternsinger. Trotzdem zeige ich ihnen meine Krippe und meine Integrationsecke. Ich habe nämlich eine peruanische Minikrippe geschenkt bekommen und sie fast gleichrangig neben der heiligen Familie aufgestellt. Gegen die Unbilden der Witterung habe ich sie allerdings nicht so toll geschützt. Sie müssen sich gegen eine Felswand drücken, während die heilige Familie doch noch so eine Art windigen Stall bekommen hat.
Nicht berücksichtigt habe ich allerdings in meiner Krippe die armen Garchinger Spätaussiedler. Das sind die Garchinger Bauern, denen jetzt erst jetzt einfällt, ihren Restbauernhof an den Schleißheimer Kanal auszusiedeln.